Bewässerung für gesunde Pflanzen und einen starken Garten
Die richtige Bewässerung ist entscheidend, damit Blumen, Sträucher, Gemüse und Rasen optimal gedeihen. Wer im Garten auf eine zuverlässige Wasserversorgung setzt, sorgt nicht nur für kräftiges Wachstum, sondern spart auch Zeit und Wasser. Mit moderner Technik wird Bewässerung heute komfortabel, effizient und umweltfreundlich.
Bewässerung bedeutet längst mehr als nur den Griff zur Gießkanne. Regenspeicher sammeln wertvolles Regenwasser, das anschließend zur Gartenbewässerung genutzt werden kann. Wasserzapfsäulen bringen den Anschluss direkt dorthin, wo er gebraucht wird, und Systeme wie die Rasenspecht Bodenlanze versorgen Pflanzen tief im Boden. So bleiben Beete, Sträucher und Rasenflächen dauerhaft vital, während der Wasserverbrauch spürbar sinkt.
Das Sortiment umfasst vielfältige Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse. Von dekorativen 2in1-Regenspeichern mit Pflanzschale über robuste Wasserzapfsäulen in Stein- oder Holzoptik bis hin zu cleveren Regensammlern und Bodenlanzen finden Sie alles für eine effiziente und nachhaltige Gartenbewässerung. Praktisch, langlebig und stilvoll, damit Ihr Garten zu jeder Jahreszeit bestens versorgt ist.
Häufige Fragen zur Bewässerung
Ob Regentonne, Zisterne, Gartenbrunnen oder gezieltes Wässern mit der Bodenlanze: Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Bewässerung im Garten.
Eine Bodenlanze (z. B. von Rasenspecht) ermöglicht eine unterirdische Bewässerung, bei der Wasser direkt zu den Wurzeln der Pflanzen gelangt. Dadurch werden Wasserverluste durch Verdunstung minimiert und die Effizienz der Bewässerung erhöht.
Das Wasser sollte mindestens 30-40 cm tief in die Wurzelschicht eindringen. Das fördert eine stabile Wurzelentwicklung und reduziert die nötige Bewässerungshäufigkeit.
Früh morgens oder abends gießen minimiert die Verdunstung und ermöglicht eine optimale Wasseraufnahme durch die Pflanzen.
Eine Abdeckung der Beete mit Rindenmulch hält die Bodenfeuchtigkeit und verlängert die Intervalle zwischen den Bewässerungen, was Wasser und Kosten spart.
Viele Pflanzen wie Rhododendren, Azaleen, Hortensien, Kamelien, Farne und Orchideen vertragen Regenwasser besser, da es weicher und kalkfrei ist. Hartes Leitungswasser kann den pH-Wert des Bodens verändern und empfindlichen Pflanzen schaden.
Als Faustregel gelten etwa 10 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter Gartenfläche. Für kleine Gärten oder Balkone reichen 100-200 Liter, für einen Standardgarten sind meist 300-350 Liter geeignet. Im Zweifel sollte eher eine größere Tonne gewählt werden.
Dachoberflächen aus Kupfer, Zink und Teerpappe (Bitumenbahnen) sind ungeeignet, da sie schädliche Metalle und Biozide an das Wasser abgeben können. Auch mit Bioziden behandelte Betondachpfannen können das Regenwasser verunreinigen. Sind nur Dachrinnen und Fallrohre aus Kupfer oder Zink, ist das in der Regel unproblematisch.
Ein Regendieb ist ein technisches Bauteil im Fallrohr, das Regenwasser sammelt und in eine Regentonne umleitet. Es filtert grobe Verschmutzungen wie Blätter heraus und füllt den Behälter automatisch. Ist die Tonne voll, stoppt der Regendieb die Zufuhr, und überschüssiges Wasser fließt normal weiter durch das Fallrohr ab.
Abhängig von der jährlichen Niederschlagsmenge nach Region, der Dachfläche und gegebenenfalls dem Bedarf für die Toilettenwassernutzung der Familie wird die benötigte Zisternengröße berechnet.
Eine Betonzisterne hat hohe Stabilität und ist befahrbar, eignet sich daher auch unter Hofflächen oder Garageneinfahrten. Sie wiegt bei 6.000 Litern Fassungsvermögen rund fünf Tonnen, was den Transport aufwändiger macht. Der alkalische Beton neutralisiert zudem die leichte Säure des Regenwassers. Eine Kunststoffzisterne ist leichter zu transportieren und einzubauen, kann aber je nach Deckel ebenfalls befahrbar gemacht werden.
Ja, der Brunnen muss bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde angezeigt werden. Bis zu einer Entnahme von 24 Kubikmetern (24.000 Liter) Wasser pro Tag brauchen Privatpersonen jedoch keine gesonderte Genehmigung. Regelungen können je nach Bundesland abweichen.
Speziell gewaschene Kiese mit hohem Quarzanteil in der Körnung 2-4 mm (z. B. Rhein-Feinkies 2/4), die grobe Verunreinigungen wie Sand und Schlamm zurückhalten.