Pflanzen sind die grüne Seele jedes Gartens
Ein Garten ohne Pflanzen? Kaum vorstellbar. Ob prächtige Stauden, blühende Sträucher, duftende Kräuter oder nahrhaftes Gemüse, Pflanzen bringen Leben, Struktur und Farbe in jede grüne Oase. Sie verwandeln Balkon, Terrasse und Garten in Wohlfühlorte, die zu jeder Jahreszeit neue Akzente setzen.
Pflanzen sind dabei weit mehr als nur Dekoration. Sie sorgen für frische Luft, locken Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge an und schaffen wertvolle Lebensräume. Mit der richtigen Auswahl an Pflanzen lässt sich ein Garten nicht nur optisch verschönern, sondern auch ökologisch bereichern, von der Bepflanzung sonniger Beete bis hin zum Schattenplatz unter Bäumen.
Egal ob pflegeleichte Zierpflanzen, aromatische Kräuter oder ertragreiches Obst und Gemüse, mit einer vielfältigen Pflanzenauswahl entsteht ein Garten, der Freude macht und das ganze Jahr über neue Eindrücke bietet. Wer clever kombiniert, fördert nicht nur die Artenvielfalt, sondern genießt auch eine nachhaltige und gesunde Ernte direkt vor der Haustür.
Häufige Fragen zu Pflanzen
Ob Stauden, Blumenzwiebeln, Rosen oder Obstbäume: Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Auswahl, Pflanzung und Pflege.
Der September ist die klassische Pflanzzeit für Stauden. Generell ist der Herbst die beste Zeit für die Anlage mehrjähriger, trockenheitsresistenter Staudenbeete, da die Temperaturen mild sind und gute Wachstumsbedingungen herrschen. Passend dazu sind Stauden bei Outbay ab Ende August lieferbar.
Es wird empfohlen, etwa 30 bis 40 Liter Staudenerde pro Quadratmeter aufzubringen, um die Durchlässigkeit des Bodens zu verbessern sowie die Wasser- und Nährstoffaufnahme zu steigern.
Staudenballen sollten nicht aus der Pflanzerde herausragen. Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein und das umliegende Erdreich aufgelockert werden, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Nach dem Einsetzen wird die Staude fest angedrückt, gemulcht und gewässert.
Das Entfernen der Blüten lenkt die Energie der Pflanze in die Wurzelentwicklung statt in Blüte oder Samenbildung, was dem langfristigen Wachstum zugutekommt.
Geschickte Pflanzkombinationen können Schädlinge abwehren, das Krankheitsrisiko senken und durch unterschiedliche Wurzelsysteme (tief/flach) Nährstoffe und Wasser effizienter nutzen. Auch optisch lässt sich die Wirkung von Stauden durch passende Kombinationen steigern.
Geeignet sind unter anderem Purpur-Sonnenhut, verschiedene Distel-Arten, Fetthenne, Dachwurz, Bart-Iris, Katzenminze, Blauraute, einige Astern-Arten, Lavendel, Oregano, Thymian, Salbei-Arten, Silberraute sowie Natternkopf und Königskerze als sommerliche Blickfänge.
Am besten lose Zwiebeln oder im Netz kaufen, die vorab begutachtet werden können. Sie müssen frei von Schimmel sein und fest sowie glatt aussehen. Weiche oder gewellte Zwiebelschalen deuten auf Pilzbefall oder Vertrocknung hin. Die Zwiebeln dürfen noch keinen Austrieb haben.
Idealerweise im Frühherbst (September/Anfang Oktober), damit sich die Rosen vor dem Winter gut etablieren können. Ein sonniger Standort mit gut durchlässigem Boden ohne Staunässe ist wichtig.
Es sollte etwa doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen der Rose sein.
Die Pflanzgrube sollte einen Durchmesser von etwa 60 cm und eine Tiefe von 40-50 cm haben. Der Baum sollte nicht tiefer als der Wurzelballen gepflanzt werden, die oberen Hauptwurzeln sollten dicht unter der Bodenoberfläche liegen.
In den ersten Wochen sollte öfter gegossen werden, danach seltener. Zu häufiges Gießen führt dazu, dass die Bäume nicht genug Wurzeln bilden, um Trockenzeiten zu überstehen. Auch im Spätsommer und Herbst kann es zu Trockenperioden kommen, die Gießen erfordern.
Efeu wächst schnell, ist winterhart und bietet dichte Deckung, kann aber bei fehlendem Rückschnitt die Fassade beschädigen. Wilder Wein bietet attraktive Herbstfärbung und haftet an intakten Fassaden, ohne sie zu beschädigen. Clematis ist weniger aggressiv, benötigt aber regelmäßige Pflege und eine Kletterhilfe.